Landeshauptstadt und Blumenstadt

Erfurt ist die Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen. Aber sie ist auch viel mehr als das.

Eine malerische Altstadt, die reizvolle Umgebung mit der Nähe zum Thüringer Wald und einer Reihe von ehemaligen Residenzstädten, und nicht zuletürzt eine intakte und wachsende Industrie machen Erfurt zu einer beliebten Stadt für Einwohner und Besucher.

Die Nähe zu Weimar befruchtet die beiden Städte seit Jahrhunderten auch kulturell und künstlerisch auf hohem Niveau.

Mit etwa 200.000 Einwohnern gehört Erfurt nicht zu den ganz großen Städten, aber vielleicht erklärt genau dies den besonderen Reiz und Anspruch dieser kleinen Metropole im grünen Herzen Deutschlands.

 

Die Altstadt von Erfurt

Die Erfurter Altstadt wirkt wie aus einem Bilderbuch entsprungen. Prächtige Patrizierhäuser und liebevoll rekonstruierte Fachwerkhäuser dominieren die Altstadt. Viele der kleinen Gassen sind geprägt durch die malerischen Fachwerkhäuser.

Der Altstadtkern von Erfurt umfasst etwa drei Quadratkilometer und er lässt sich gut zu Fuß erkunden. 

Erfurt war bereits im Jahr 742 Bischofssitz und wurde im Mittelalter zu einem wichtigen Handelszentrum in Europa. Dies brachte der Stadt Reichtum und noch heute zehrt Erfurt von dem Erbe an wunderbaren Fachwerkhäusern und zahlreichen historischen Gebäuden.

Erfurter Fischmarkt in der Nacht

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Das Thüringische Rom

Über die Jahrhunderte bekam Erfurt so einige Beinamen wie zum Beispiel „Das Thüringische Rom“. So bezeichnete einst der Poet Ernst Stiede die Stadt Erfurt. Sehr wahrscheinlich hat er dabei besonders an die hohe Zahl an Kirchen gedacht.

Tatsächlich besitzt Erfurt auch heute noch 35 komplett erhaltene Kirchengebäude. Dazu kommen weitere 5 kirchliche Bauwerke, die teilweise erhalten sind.

Die vielen in den Himmel ragenden Kirchtürme dürften dann auch zu einem weiteren Beinamen beigetragen haben: „Erfordia turrita“ – türmereiches Erfurt. 

Der Gartenbau in der Blumenstadt Erfurt

Der Gartenbau hat in der Thüringer Landeshauptstadt Erfurt eine lange Tradition. Einst bezeichnete Luther die Erfurter als „des heiligen Römischen Reiches Gärtner“.

Heute kann man an allen Ecken von Erfurt sehen und erleben, wie berechtigt der Name Blumenstadt ist. Ganz oben auf der Liste steht dabei natürlich der egapark Erfurt.

Wälder und Seen vor der Haustür

Unweit der Stadtgrenzen befinden sich die Regionen des Schiefergebirges und des Thüringer Waldes  und . Teil dessen ist der weit über Thüringen hinaus bekannte Rennsteig. Dieser steht für Wanderlust, Geselligkeit und wunderbare Landschaften.

Sehenswürdigkeiten in Erfurt

 Im Stadtzentrum von Erfurt liegen historische und sakrale Sehenswürdigkeiten sehr dicht beieinander. Auch ohne Reiseführer stößt man recht schnell auf viel Sehenswertes.

Wenn man sich an markanten und zentralen Sehenswürdigkeiten wie dem Domplatz mit dem Erfurter Dom oder dem Anger oder Fischmarkt orientiert, dann kann man wunderbare Bauwerke in relativ kurzer Zeit entdecken und erkunden.